Kreisgebietsreform

Pressemitteilung

20. Januar 2015

 

CDU Uckermark lehnt Kreisgebietsreform ab

 

Am Montag traf sich der Kreisvorstand der CDU Uckermark zu seiner Jahresauftaktsitzung. Als wichtigstes Thema für das Jahr 2015 sieht der Kreisvorsitzende Jens Koeppen die von der Landesregierung geplante Kreisgebietsreform: „Wir dürfen nicht zulassen, dass am Ende eine Fusion der Landkreise Uckermark und Barnim steht und die Bürgerinnen und Bürger lediglich Nachteile zu erwarten haben, deshalb hat sich die CDU Uckermark gegen die Kreisgebietsreform ausgesprochen."

 

Wenn Schulstandorte durch diese Reform geschlossen werden, haben unsere Kinder noch längere Schulwege. Das ist inakzeptabel. Die Krankenhausstandorte werden mit der Gebietsreform teilweise aufgegeben und damit die medizinische Versorgung der Bürger verschlechtert. Die Infrastruktur wird sich nicht mehr an den historisch gewachsenen regionalen Verflechtungen orientieren sondern an dem neuen künstlichen Gebietsgebilde. Die Wege für die Menschen zu den Behörden werden noch weiter. Strukturpolitische Überlegungen fehlen bei den Gedankenspielen zur Gebietsreform komplett."

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Hintergrund: Im Koalitionsvertrag der SPD und DIE LINKE heißt es: „Die Empfehlungen der Enquete-Kommission 5/2 „Kommunal- und Landesverwaltung- bürgernah, effektiv zukunftsfest - Brandenburg 2020" bilden eine gute Grundlage für eine Verwaltungs- und Funktionalreform. Die Kreisebene wollen wir durch eine Kreisgebietsreform und die Einkreisung von kreisfreien Städten stärken. Wir halten grundsätzlich maximal zehn Kreisverwaltungen für ausreichend […]."

 

 

V.i.S.d.P.: Jens Koeppen (MdB), CDU-Kreisvorsitzender Uckermark, Tel: 03984/ 8621738

www.cdu-uckermark.de

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